Teile die Küche in klare Funktionsbereiche: Waschen/Putzen, Schneiden, Garen, Abfüllen/Kühlen. Vermeide Kreuzungen, indem du Geräte so positionierst, dass Töpfe, Backbleche und Container kurze, logische Wege haben. Ein Rollwagen für Zwischenlager entlastet Arbeitsflächen. Selbst kleine Küchen profitieren enorm, wenn Handgriffe in Fluss geraten. Reduziert werden nicht nur Laufwege, sondern auch Frust und Verschüttungen. So entsteht ein ruhiger Takt, der konzentriertes Arbeiten und gleichmäßige Qualität ermöglicht.
Häufig genutzte Tools verdienen Sichtbarkeit: Magnetleiste für Messer, Haken für Löffel, transparente Behälter für Spatel, Zangen, Schöpfer. Sortiere Bretter nach Nutzung: Rohkost, Brot, Proteine, farblich markiert. Ein Satz stapelbarer Schüsseln in Griffweite beschleunigt Mise en Place. Wer Werkzeugkisten wie in der Werkstatt denkt, verliert weniger Zeit mit Suchen. Überprüfe vierteljährlich, was wirklich genutzt wird, spende Überflüssiges und halte deine Arbeitsumgebung leicht, fokussiert und einladend.
Baue Händewaschpunkte, Desinfektion und getrennte Zonen für roh und gegart fest ein. Farbige Bretter, separate Zangen und klare Ablagen verhindern Kreuzkontamination. Ein Infrarotthermometer hilft, Kerntemperaturen schnell zu prüfen. Kühle Boxen mit Eisakkus warten bereit, wenn große Mengen zügig heruntergekühlt werden müssen. Wer Sicherheit ritualisiert, schützt Gesundheit und schafft Vertrauen beim gemeinsamen Kochen. Schreibe deine besten Routinen, damit andere sie übernehmen und anpassen können.
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